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Jugendförderung

Jugendförderung - Nikolaus Harnoncourt Zentrum

Bildung

Nikolaus und Alice Harnoncourt war die gesamtheitliche Bildung der Jugend ein Herzensanliegen, wofür sie sich nachdrücklich einsetzten. Er wurde nie müde Pädagog*innen auf die große Bedeutung und Verantwortung einer grundlegenden Musikerziehung unserer Kinder hinzuweisen. Er selbst konnte, wie kaum ein anderer, Begeisterung, Freude und Leidenschaft für die Musik besonders an die Jugend weitergeben. 2005 dirigierte Harnoncourt das Jugendorchester Mur-Mürzzuschlag im Austria Center Wien.

Menschenrecht Klangerfahrung, Ljubisa Tosic, Der Standard, 2.5.2005

Piano ist Italienisch und heißt pscht!, Michael Tschida, Kleine Zeitung, 24.4.2005

Jugendförderung - Nikolaus Harnoncourt Zentrum
mit dem Jugendorchester Mur-Mürzzuschlag im Austria Center Wien 2005

Die Volksschule auf Weltreise mit Alice und Nikolaus Harnoncourt

Eine kreative Projektwoche vom 13. bis 17. Oktober 2025 in St. Georgen im Attergau mit Irene Troi
unter der Schirmherrschaft von Elisabeth von Magnus

Das NHZ schickte 100 Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren mit dem Flug NH4880 auf Weltreise nach Afrika, Australien, Südamerika, Deutschland, England und Sizilien. Sie sangen, tanzten, malten und spielten gemeinsam.

Die Abschlussparty am Freitag, 17. Oktober 2025 in der Attergauhalle begeisterte die ganze Schule, Eltern und Großeltern!

Nikolaus Harnoncourt hat das Musikmachen stets mit leuchtenden Sprachbildern ausgeschmückt. Diese fünftätige Weltreise führt in mehrere Länder und Sprachen, es wird gesungen, gemalt und getanzt – ein ganzheitliches Eintauchen in künstlerische Fantasiewelten. Das zentrale Ziel ist Fantasie und Spielfreude auszuleben, die eigene Persönlichkeit und Selbstvertrauen zu entwickeln, konstruktiver Teil einer Gruppe zu sein und ohne Bewertungen und Leistungsdruck angenommen zu werden. Musik machen und die Welt entdecken sind spannende Aufgaben! Jedes Kind ist einzigartig!

Vielen Dank an die Volksschule St. Georgen i.A. für die tatkräftige Unterstützung!

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In der Musikprojektwoche des NHZ vom 26.-30. Januar 2026 in der Volksschule Oberhofen am Irrsee wurden 84 Kinder und ihre Lehrer*innen von der Concentus Musicus-Geigerin Irene Troi auf Weltreise mit Alice und Nikolaus Harnoncourt geschickt. Singen, Malen, Tanzen, Träumen, Spielen…. Der Flug NH4893 führte uns durch Lieder und Musikstücke von Oberhofen nach Hamburg, London, Las Vegas, New York, Buenos Aires, Australien und Sizilien! Am Freitag endete alles in einer großen Party mit den Eltern in der Turnhalle! 

Das blieb: “ Für uns Lehrer war diese Woche einfach wunderbar. Musikalisch konnten wir so viel mitnehmen. Sprachbilder für Kinder knüpfen und wie man beim Singen besser auf die Sprache achten kann, Bewegung mehr einbauen und Musik immer wieder fühlen lassen.  Es war für uns ein riesiges Geschenk und es bietet so viel Mehrwert bei diesem Projekt teilhaben zu dürfen.  Unser Lehrerkopf ist immer so voll mit Deutsch und Mathematik und wir müssen uns an der Nase nehmen auf die Musik nicht zu vergessen. Diese Woche hat uns gezeigt, wieder mehr Musik einzubauen, dann funktionieren andere Fächer auch wieder besser. Auch von den Eltern gab es nur positive Rückmeldung. Sie waren sehr begeistert, was man in so kurzer Zeit aus den Kindern rausholen kann. Auch die unterschiedlichen Sprachen haben die Eltern sehr fasziniert. 
Einige Kinder sind sogar so begeistert, dass sie jetzt ein Instrument lernen möchten.“

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In der Musikprojektwoche des NHZ vom 23.-27. März 2026 in der Volksschule Niederthalheim begaben sich 54 Kinder und ihre Lehrerinnen mit der Concentus Musicus-Geigerin Irene Troi für eine Woche in den Zoo. Singen, Malen, Tanzen, Träumen, Spielen…. überall entstanden Tierwelten: der Octopus im Ozean, der Dackel, die Schimpansen, Pferde, Elefanten und Pinguine wurden am Freitag den erstaunten Eltern musikalisch präsentiert! Mit klingenden Herzen konnten die Osterferien für die Kinder beginnen! 

Nächste Termine:

31.8.-4.9.26 im Rahmen der Science Holidays der KinderUni Linz an der Bruckneruni: Anmeldung ab 4. Mai 18 Uhr. Alle Informationen

28.9.-3.10.26 St. Georgen im Attergau

19.-23.10.26 Bad Leonfelden

16.-20.11.26 Regau

zum Video der Abschlusspräsentation in St. Georgen

Auftrittspraktikum

Ernst Smole (Nikolaus-Harnoncourt-Forum) entwickelte mit Ermutigung durch Nikolaus Harnoncourt das Auftrittspraktikum für die steirischen Musikschulen in den 1990iger Jahren – ein Konzept für die Vermeidung von Auftrittsangst und Förderung der Persönlichkeitsentwicklung und erhielt dafür 2008 den Nikolaus-Harnoncourt-Preis des Kantons Zürich.

Zum Podcast mit Ernst Smole: Es verschwindet die Musik und Bildnerische Erziehung aus der Schule. 30.4.2021

Das NHZ setzt in Partnerschaft mit der Landesmusikschule St. Georgen im Attergau und dem oberösterreichischen Landesmusikschulwerk das Auftrittspraktikum in adaptierter Form als Pilotprojekt für Oberösterreich um. Gemeinsam mit musikphysiologischen und Motivationskursen richtet sich das kostenfreie Angebot an alle Altersklassen und Instrumente.

Link zur Musikschule

„Musik und Leidenschaft: Alice Harnoncourt an der Bruckneruni erleben!“ Neuer interaktiver Hublz-Rundgang für Schulklassen und Neugierige

Der Rundgang besteht aus sechs interaktiven Stationen. Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern ein Basiswissen zu Alice Harnoncourt und ihrem Leben mitzugeben. Die einzelnen Stationen liefern einen spannenden Einblick in ihre Biografie und ihre musikalischen Entwicklungen. Die Inhalte werden durch Hörbeispiele, Multiple Choice-Fragen und anschauliche Erklärungen vertieft, um einen praxisnahen Bogen zu den Schülerinnen und Schülern zu spannen.

Die Smartphone-App hublz ermöglicht es interaktiv kulturelle Inhalte zu erforschen und erleben.

Wo und wann kann man diesen Rundgang machen?

Vor Ort in der Bruckneruni:  Den Leitfaden an der Info abholen, die hublz-App installieren und los geht’s!
Dauer: ca. 70 Minuten

Tipp Online: Es besteht auch die Möglichkeit die Stationen nur online und ortsunabhängig zu besuchen. Ideal für den Unterricht in der Schule. Alle Infos finden Sie im Leitfaden.

Leitfaden öffnen

Hublz - ein interaktiver Spaziergang durch St. Georgen i.A. für Kinder und Neugierige

Bei diesem hublz-Rundgang handelt es sich um einen innovativen Stadtspaziergang durch St. Georgen i.A., der Familien, Schulklassen und neugierige Erwachsene mit auf eine spannende Reise durch das Leben und Werk des berühmten Dirigenten und Musikers Nikolaus Harnoncourt und seiner Frau Alice nimmt. Die Smartphone-App hublz ermöglicht es interaktiv kulturelle Inhalte zu erforschen und erleben. So werden an mehreren Stationen in der Gemeinde spannende Informationen entdeckt, Musik gehört und Rätsel gelöst.

So erfährt man mehr über Nikolaus und Alice Harnoncourt, welche Spuren sie in St. Georgen im Attergau hinterlassen haben, und auf welche Art sie sich selber ein Leben lang auf eine musikalische Schatzsuche begeben haben.

Wo und wann kann man diesen Rundgang machen?

Vor Ort: Startpunkt ist der Nikolaus-Harnoncourt-Platz. Um den Rundgang vor Ort zu starten, gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Man kann vorab die Hublz-App im Apple App-Store oder auf Google Play herunterladen, die App öffnen und dort in der Karte den Standort auswählen und die Tour starten.
  2. Direkt am Platz an der Infotafel des Nikolaus Harnoncourt Zentrums den Artikel „Hublz“ anklicken und den dort angezeigten Hublz QR-Code scannen. Wenn man die App noch nicht installiert hat, öffnet sich der Apple App-Store oder Google Play. Hat man hingegen die App schon installiert, öffnet sich die Tour und man kann starten.

Dauer: ca. 90 Minuten

Tipp Online: Es besteht auch die Möglichkeit die Stationen nur online und ortsunabhängig zu besuchen. In der App auf „Entdecken“ gehen und uns finden!

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Darmsaiten ? Was ist das?

Alte und neue – barocke und moderne Streichinstrumente: was ist eigentlich der Unterschied? Warum ist das überhaupt wichtig?

Prof. Elisabeth Wiesbauer von der Bruckneruni in Linz erklärt es Euch in diesem Video:

Auf YouTube ansehen

Jugend dirigiert

Kinder können alles – auch dirigieren!

Ihr glaubt das nicht?
Es braucht etwas Mut, aber es funktioniert!

Schaut mal in dieses Video hinein!

Auf YouTube ansehen

Dissertation: Sarah Schrott: Musik leben (lernen) - Musik (leben)

Klassenmusizieren mit einem Streichinstrument im Lichte divergierender Bildungsansprüche
Die Kernkategorie Musik (leben) lernen – Musik leben (lernen)  unterstreicht mit ihrer unterschiedlichen Akzentuierung Spannungsverhältnisse zwischen einerseits einem systematisch-lernendem Zugang zur Musik, der instrumentaltechnische und musiktheoretische Aspekte fokussiert und andererseits einem emotional-intuitiven Zugang zur Musik, der sich auf ästhetisch-sinnliche Aspekte konzentriert. Musikalische Weltbeziehungsbildung setzt an diesem Passungs- bzw. Spannungsverhältnis an und bringt dadurch den Anspruch eines Musikunterrichtes zum Ausdruck, in dem Musik leben und Musik lernen nicht gegensätzliche Konzepte sind, sondern in Beziehung zueinander gedacht werden.

Free University of Bozen-Bolzano, 2020

zur Dissertation

Jugendorchester und Musik malen

Die internationalen Harnoncourt-Tage in St. Georgen wurden  2017 mit dem Attergauer Jugendorchester gestartet. 2018 spielten das Matteo Goffriller Jugendsinfonieorchester und das Attergauer Jugendorchester gemeinsam in St. Georgen i.A.

Irene Troi und Stephen Lloyd leisten in Brixen seit 1992 nachhaltige Frühförderung mit ihrem Jugendorchester mit großer Unterstützung der Harnoncourts. Das Projekt ist Preisträger des Nikolaus-Harnoncourt-Preises 2003 des Kantons Zürich. www.youmago.org

Kinder dieser Initiative malten Harnoncourts Sprachbilder und verstehen intuitiv seine Phantasiewelt.