Ausstellungen


Die Harnoncourts und der Concentus Musicus
Im März 2026 jährt sich der Todestag von Nikolaus Harnoncourt zum zehnten Mal. Aus diesem Anlass präsentiert das Bezirksmuseum Josefstadt in Zusammenarbeit mit Mitgliedern der Familie Harnoncourt und dem Nikolaus Harnoncourt Zentrum diese Sonderausstellung. Sie zeichnet die Gründungsjahre des Ensembles nach. Wie beginnt man etwas, das sich zu einer weltweiten Bewegung entwickeln wird?
Öffnungszeiten
Mittwoch 18 bis 20 Uhr; Sonntag 10 bis 12 Uhr
Geschlossen in den Schulferien
SOMMERFERIEN BIS SEPTEMBER!
Eintritt frei.

Ausstellung – Musik ist eine Sprache
Die von Marie-Theres Arnbom kuratierte Ausstellung portraitiert den Lebensweg des Ehepaares verbunden mit der Pionierreise der Entdeckergemeinschaft. Erstmals sind Einblicke in sein riesiges und umfangreiches Archiv der Öffentlichkeit zugänglich. Sie verfolgen die Arbeitsweise der Harnoncourts und ihre musikalische Entwicklung. Erfahren Sie mehr über ihre bahnbrechenden musikalischen Entdeckungen und ihre leidenschaftliche Hingabe zur Jugendförderung. Die Ausstellung richtet sich gleichermaßen an Musikliebhaber jeden Alters, wie an Laien und Experten. An der Hörstation können sie Harnoncourts Aufnahme von Anton Bruckners 7. Symphonie anhören und dabei seine Dirigierpartitur mitblättern.
Außerdem können Sie verschiedene Aufnahmen des Eingangschores von Bachs Matthäuspassion anhören und dabei Harnoncourts Dirigierpartitur verfolgen. Weiters sehen Sie den Dokumentarfilm über Harnoncourt „Eine Reise ins Ich“ und können sich in einer Leseecke in seine Bücher vertiefen.

Nikolaus Harnoncourt in Salzburg
Nikolaus Harnoncourt war auf vielen Wegen mit Salzburg verbunden. Die Mozart-Museen widmeten dieser Schlüsselfigur der Musikgeschichte eine Ausstellung, die Harnoncourts Wirken in der Stadt an der Salzach zwischen 1980 und 2015 beleuchtet. Im Spannungsfeld zwischen Internationaler Stiftung Mozarteum, den Salzburger Festspielen und der Universität Mozarteum offenbart sich ein Schaffen, das in vielerlei Hinsicht faszinierende Schlaglichter auf das Repertoire der Alten Musik, das Œuvre Mozarts und
ein neuartiges Verständnis der Musikpflege offenbart. Die Ausstellung ist in kuratorischer Zusammenarbeit mit dem Nikolaus Harnoncourt Zentrum an der Bruckneruniversität Linz erarbeitet worden. Zu sehen sind Originalpartituren, Briefe, Bühnenkostüme, Erinnerungsstücke aus dem Nachlass und historische Medienaufnahmen. Konzerteinspielungen und Podcasts erlauben es, direkt in die Klang- und Gedankenwelt Harnoncourts einzutauchen.