Denkwerkstatt

Ziel & Zweck
Das Nikolaus Harnoncourt Zentrum begründet eine kultur-philosophische Denkwerkstatt kuratiert durch Florian Boesch. Nikolaus Harnoncourt war nicht nur Musiker sondern ebenfalls ein großer Denker über die gesellschaftlichen Themen unserer Zeit und versäumte keine Gelegenheit Politiker oder andere Entscheider auf Missstände in Bildung und im Kulturleben hinzuweisen. In der Förderung von Kunstverständnis und Kunstempfinden in allen Gesellschaftsschichten sah Nikolaus Harnoncourt eine der wichtigsten Aufgaben der Kulturpolitik, eine Aufgabe deren Erfüllung er als Menschenrecht für alle einfordert. In diesem Sinne machte Nikolaus Harnoncourt in einem Rückblick auf sein Lebenswerk für Interpreten wie aufnahmebereite Hörer deutlich: Nicht selbstzufriedenes Genießen, sondern lebenslange Arbeit ist notwendig, um auf die Fragen nach dem Bleibenden in der Kunst mit Robert Musil antworten zu können: „Wir, als Veränderte, bleiben.“
In der Denkwerkstatt lädt Florian Boesch Persönlichkeiten unserer Zeit zur Auseinandersetzung mit den aktuell brennenden gesellschaftlichen Themen ein. Diese Podiumsdiskussionen finden in St. Georgen im Attergau, Linz oder Wien statt und werden online gestreamt.
Termine
7. kulturphilosophische Denkwerkstatt: Imaginationsraum Kunst
Florian Boesch im Gespräch mit dem Pianisten und Kulturmanager Markus Hinterhäuser
11. Juli 2026, 19.00
Kunst beginnt dort, wo das Sichtbare und das Hörbare enden. Sie öffnet Räume des Denkens und Erfahrens, lässt Bedeutungen entstehen und weist über das gegenwärtige Werk hinaus — in Erinnerung, Geschichte und das Noch-nicht-Gedachte.
Nikolaus Harnoncourt stellte in diesem Sinne eine fundamentale Frage: Sollen wir spielen, was in den Noten steht — oder das was gemeint ist? In einer Probe zu Haydns Jahreszeiten formulierte er es noch konkreter: „Was ihr machen sollt, steht nicht in den Noten. Es ist noch nicht komponiert. Es entsteht erst durchs Machen.“
Diese Aussage berührt den Kern künstlerischer Imagination. Harnoncourts Sprachbilder in den Proben waren nie bloße Anweisung — sie waren Einladung: Einladung, einen Raum zu betreten, der sich jenseits der Notation öffnet. Was auf der Bühne imaginiert wird, überträgt sich wortlos in den Zuschauerraum und erweckt dort ganz eigene, unvorhersehbare Bilderwelten in den Hörer*innen. Ist die Musik verklungen, muss er bei jeder neuen Aufführung wieder erschaffen werden.
Dasselbe gilt für die Bildende Kunst. Auch das Kunstwerk existiert nicht allein auf der Leinwand oder im Stein — es vollendet sich erst im Blick, im Körper, in der Resonanz der Betrachter*innen.
Anselm Kiefer brachte es auf den Punkt: „Das Wesentliche an der Kunst ist, dass sie uns über das Werk hinausweist.“
Landesmusikschule St. Georgen im Attergau
Nikolaus-Harnoncourt-Saal
Greil-Str 43, 4880 St. Georgen i.A.
EINTRITT FREI
Um Anmeldung wird gebeten: office@attergauer-kultursommer.at
Die Veranstaltung wird live gestreamt.
Der Zugang ist barrierefrei.
In Kooperation mit dem Attergauer Kultursommer
6. kulturphilosophische Denkwerkstatt: Aus-gebildet, aber unfähig zum Ganzen!
Nikolaus Harnoncourt und die kreative Urkraft des un-disziplinierten, entfesselten Denkens
Podiumsdiskussion mit
Prof. Ernst Smole, Verein „Internationales Nikolaus Harnoncourt Forum für Kunst Bildung & Wissenschaft
Prof. Dr. Edda Polz, Bildungswissenschaftlerin Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Georg Kapsch, CEO Kapsch Group, ehemaliger Präsident der österreichischen Industriellenvereinigung (IV) 2012-2020
Moderation: Tanja Obmann-Lichtblau
9. Mai 2026, 11.00
Die Probleme, die sich der Menschheit in den ersten beiden Jahrzehnten des neuen Jahrhunderts präsentieren, erfordern – anders als das 20. Jahrhundert – vernetztes, globales Denken und lokales Handeln. Die strenge Trennung von MINT- und Nicht-MINT-Disziplinen mit den einhergehenden Denkmustern stößt angesichts der geopolitischen Herausforderungen unweigerlich an ihre Grenzen.
Dieses „Abgrenzen“ beobachten wir in unserem Alltag, aber auch in der politischen Diskussion, mit der Folge, dass oft nichts weitergeht – beispielsweise bei der Bildungs- oder der Gesundheitsreform oder in Fragen der Klima- und der Globalpolitik.
Nikolaus Harnoncourt hat sich von Kind auf nie in ein Raster sperren lassen. Als ewig Suchender stellte er alles und sich selbst permanent infrage. War er Musikwissenschaftler? Nein. Er war Forscher und Neudenker und hat seine Ergebnisse immer praktisch angewendet. War er diplomierter Pädagoge? Nein. Seine Vorlesungen im Fach Aufführungspraxis am Mozarteum Salzburg ab 1973 wurden von den Studierenden gestürmt und von den Professor*innen mit Skepsis betrachtet. Seine Erkenntnisse spornten zu Diskussionen an. Er suchte Widerspruch, um daran wachsen zu können. War er Autor? Nein, aber seine Bücher werden in der ganzen Welt gelesen. War er studierter Dirigent? Nein. Er dirigierte mit Überzeugungskraft.
Nikolaus Harnoncourt war ein Beispiel dafür, wie Außerordentliches entstehen kann, wenn man abseits von Konventionen denkt und handelt – und das gegen die Widerstände und der jeweiligen Spezialist*innen.
Es gibt Nobelpreisträger*innen, die für Leistungen abseits jener Disziplin ausgezeichnet werden, die ihre eigentliche Profession ist, oder jene Studie aus den USA, die nachweist, dass die meisten Nobelpreisträger*innen – verglichen mit Wissenschaftler*innen ohne Nobelpreis – sich in ihrer Freizeit auf hohem Niveau künstlerisch und handwerklich betätigen, ohne in diesen Bereichen formal „Profis“ zu sein.
EINTRITT FREI
Die Veranstaltung wird live gestreamt.
Der Zugang ist barrierefrei.
Im Rahmenprogramm der Internationalen Harnoncourt Tage

5. kulturphilosophische Denkwerkstatt: Haltung und Pose
Florian Boesch im Gespräch mit dem Philosophen Lambert Wiesing und der Harfenistin Magdalena Hoffmann
14. Februar 2026, 15.00
Florian Boesch: „Haltung wächst aus Überzeugung – Pose aus dem Wunsch gesehen zu werden. Wo das eine endet und das andere beginnt, bleibt eine Frage, die Kunst und Leben gleichermaßen durchzieht. Sind sie einander Feind oder doch nur Facetten des gleichen, und es kommt nur darauf an, von wo aus man darauf schaut. Je länger ich schaue, desto unklarer wird mir das Bild.“
Lambert Wiesing: „So, wie Haltungen in dem Ruf stehen, etwas Positives zu sein, stehen Posen in dem, etwas Negatives zu sein. Ist das so? Sind Haltungen nicht immer auch der bedenkliche Ausdruck von Starrsinn und Dogmatismus, und sind Posen nicht immer auch der erfreuliche Ausdruck von Offenheit und Pluralismus?“
Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
mdw-Campus, Bauteil A
Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien
EINTRITT FREI
Um Anmeldung wird gebeten: https://register.bruckneruni.at/e/denkwerkstatt5
Die Veranstaltung wird live gestreamt.
Die Veranstaltung ist barrierefrei zugänglich.
In Kooperation mit mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
7. kulturphilosophische Denkwerkstatt: Imaginationsraum Kunst
Florian Boesch im Gespräch mit dem Pianisten und Kulturmanager Markus Hinterhäuser
11. Juli 2026, 19.00
Kunst beginnt dort, wo das Sichtbare und das Hörbare enden. Sie öffnet Räume des Denkens und Erfahrens, lässt Bedeutungen entstehen und weist über das gegenwärtige Werk hinaus — in Erinnerung, Geschichte und das Noch-nicht-Gedachte.
Nikolaus Harnoncourt stellte in diesem Sinne eine fundamentale Frage: Sollen wir spielen, was in den Noten steht — oder das was gemeint ist? In einer Probe zu Haydns Jahreszeiten formulierte er es noch konkreter: „Was ihr machen sollt, steht nicht in den Noten. Es ist noch nicht komponiert. Es entsteht erst durchs Machen.“
Diese Aussage berührt den Kern künstlerischer Imagination. Harnoncourts Sprachbilder in den Proben waren nie bloße Anweisung — sie waren Einladung: Einladung, einen Raum zu betreten, der sich jenseits der Notation öffnet. Was auf der Bühne imaginiert wird, überträgt sich wortlos in den Zuschauerraum und erweckt dort ganz eigene, unvorhersehbare Bilderwelten in den Hörer*innen. Ist die Musik verklungen, muss er bei jeder neuen Aufführung wieder erschaffen werden.
Dasselbe gilt für die Bildende Kunst. Auch das Kunstwerk existiert nicht allein auf der Leinwand oder im Stein — es vollendet sich erst im Blick, im Körper, in der Resonanz der Betrachter*innen.
Anselm Kiefer brachte es auf den Punkt: „Das Wesentliche an der Kunst ist, dass sie uns über das Werk hinausweist.“
Landesmusikschule St. Georgen im Attergau
Nikolaus-Harnoncourt-Saal
Greil-Str 43, 4880 St. Georgen i.A.
EINTRITT FREI
Um Anmeldung wird gebeten: office@attergauer-kultursommer.at
Die Veranstaltung wird live gestreamt.
Der Zugang ist barrierefrei.
In Kooperation mit dem Attergauer Kultursommer
6. kulturphilosophische Denkwerkstatt: Aus-gebildet, aber unfähig zum Ganzen!
Nikolaus Harnoncourt und die kreative Urkraft des un-disziplinierten, entfesselten Denkens
Podiumsdiskussion mit
Prof. Ernst Smole, Verein „Internationales Nikolaus Harnoncourt Forum für Kunst Bildung & Wissenschaft
Prof. Dr. Edda Polz, Bildungswissenschaftlerin Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Georg Kapsch, CEO Kapsch Group, ehemaliger Präsident der österreichischen Industriellenvereinigung (IV) 2012-2020
Moderation: Tanja Obmann-Lichtblau
9. Mai 2026, 11.00
Die Probleme, die sich der Menschheit in den ersten beiden Jahrzehnten des neuen Jahrhunderts präsentieren, erfordern – anders als das 20. Jahrhundert – vernetztes, globales Denken und lokales Handeln. Die strenge Trennung von MINT- und Nicht-MINT-Disziplinen mit den einhergehenden Denkmustern stößt angesichts der geopolitischen Herausforderungen unweigerlich an ihre Grenzen.
Dieses „Abgrenzen“ beobachten wir in unserem Alltag, aber auch in der politischen Diskussion, mit der Folge, dass oft nichts weitergeht – beispielsweise bei der Bildungs- oder der Gesundheitsreform oder in Fragen der Klima- und der Globalpolitik.
Nikolaus Harnoncourt hat sich von Kind auf nie in ein Raster sperren lassen. Als ewig Suchender stellte er alles und sich selbst permanent infrage. War er Musikwissenschaftler? Nein. Er war Forscher und Neudenker und hat seine Ergebnisse immer praktisch angewendet. War er diplomierter Pädagoge? Nein. Seine Vorlesungen im Fach Aufführungspraxis am Mozarteum Salzburg ab 1973 wurden von den Studierenden gestürmt und von den Professor*innen mit Skepsis betrachtet. Seine Erkenntnisse spornten zu Diskussionen an. Er suchte Widerspruch, um daran wachsen zu können. War er Autor? Nein, aber seine Bücher werden in der ganzen Welt gelesen. War er studierter Dirigent? Nein. Er dirigierte mit Überzeugungskraft.
Nikolaus Harnoncourt war ein Beispiel dafür, wie Außerordentliches entstehen kann, wenn man abseits von Konventionen denkt und handelt – und das gegen die Widerstände und der jeweiligen Spezialist*innen.
Es gibt Nobelpreisträger*innen, die für Leistungen abseits jener Disziplin ausgezeichnet werden, die ihre eigentliche Profession ist, oder jene Studie aus den USA, die nachweist, dass die meisten Nobelpreisträger*innen – verglichen mit Wissenschaftler*innen ohne Nobelpreis – sich in ihrer Freizeit auf hohem Niveau künstlerisch und handwerklich betätigen, ohne in diesen Bereichen formal „Profis“ zu sein.
EINTRITT FREI
Die Veranstaltung wird live gestreamt.
Der Zugang ist barrierefrei.
Im Rahmenprogramm der Internationalen Harnoncourt Tage

5. kulturphilosophische Denkwerkstatt: Haltung und Pose
Florian Boesch im Gespräch mit dem Philosophen Lambert Wiesing und der Harfenistin Magdalena Hoffmann
14. Februar 2026, 15.00
Florian Boesch: „Haltung wächst aus Überzeugung – Pose aus dem Wunsch gesehen zu werden. Wo das eine endet und das andere beginnt, bleibt eine Frage, die Kunst und Leben gleichermaßen durchzieht. Sind sie einander Feind oder doch nur Facetten des gleichen, und es kommt nur darauf an, von wo aus man darauf schaut. Je länger ich schaue, desto unklarer wird mir das Bild.“
Lambert Wiesing: „So, wie Haltungen in dem Ruf stehen, etwas Positives zu sein, stehen Posen in dem, etwas Negatives zu sein. Ist das so? Sind Haltungen nicht immer auch der bedenkliche Ausdruck von Starrsinn und Dogmatismus, und sind Posen nicht immer auch der erfreuliche Ausdruck von Offenheit und Pluralismus?“
Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
mdw-Campus, Bauteil A
Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien
EINTRITT FREI
Um Anmeldung wird gebeten: https://register.bruckneruni.at/e/denkwerkstatt5
Die Veranstaltung wird live gestreamt.
Die Veranstaltung ist barrierefrei zugänglich.
In Kooperation mit mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
4. Denkwerkstatt „Resonanz der Zeit – Wie man Vergangenes zu neuem Leben erweckt“
Der Philosoph Dieter Thomä im Gespräch mit Florian Boesch
20. November 2025, 19.00
Nikolaus Harnoncourt:
„Authentizität gibt es nicht. Was wir wollen, ist nicht das Alte, sondern das Neue im Alten.” Musik als Klangrede (1982)
“Wir spielen nicht, wie man damals gespielt hat, sondern wir versuchen zu verstehen, warum man damals so gespielt hat.”
Interview, Die Zeit, 1985

Welche Gegenwart geben wir unserem Kulturerbe?
Wie führen wir etwas weiter, das eben darin besteht, immer neue Wege zu suchen und zu finden?
Dieter Thomä: „Von dem amerikanischen Schriftsteller und Nobelpreisträger William Faulkner stammt der berühmte Satz: ‚Die Vergangenheit ist nicht tot. Sie ist noch nicht mal vergangen.‘ Es ist nicht leicht, diesen Satz zu verkraften, denn wenn die Vergangenheit so aufdringlich in die Gegenwart hineinreicht, fühlt man sich von ihr in die Enge getrieben. Die Vergangenheit soll keine Fessel sein, aber auch kein Totholz, sie soll uns als Kraftquelle dienen. Die moderne Gesellschaft tut sich aber schwer mit der Vergangenheit – und das ist kein gutes Zeichen. Manche schauen nur nach vorn und halten alles für machbar. Manche halten die Tradition für etwas Ewiggestriges, andere wollen sie pflegen und schützen, als gehörte sie ins Museum. Wieder andere machen sich von dem, was war, gedanklich abhängig und deuten die Gegenwart als Nachzeit zu einer Vorzeit (also zum Beispiel als Postmoderne oder als Postdemokratie). Ob wir eine Zukunft haben – das hängt nicht zuletzt davon ab, ob wir mit der Vergangenheit klarkommen. Wie der Umgang mit der Vergangenheit gelingen kann, möchte ich im Gespräch mit Florian Boesch und in Erinnerung an Nikolaus Harnoncourt herausfinden.“
Florian Boesch: „Die Kulturgeschichte denke ich mir manchmal so als Gebäude mit Stockwerken. So wie man in der Technik und in der Wissenschaft sagt: Wir stehen auf den Schultern von Giganten, die uns schon diese Bücher hinterlassen haben, und wir müssen nicht wieder bei Null anfangen. Die Kulturgeschichte kann auch nicht immer bei Null anfangen. Es kann nicht ein junger Künstler, der sich mit was auch immer beschäftigt, bei Null anfangen. Das wäre ein Horror vacui von einer Dimension, die nicht bewältigbar wäre. Das heißt, die Generationen und die Epochen sind wie Stockwerke, auf denen die nächsten stehen. Und ganz viel von der Arbeit, die wir auch in der klassischen Musik zum Beispiel tun, scheint mir so zu sein, als ob wir das Gebäude instandhalten. Ja, also wir halten das Stockwerk vom 14. bis zum 20. Jahrhundert – wir schauen, dass das so solide dasteht, dass wir in unserer Arbeit auch die Relevanz dieser Architektur überprüfen, auf das die Gegenwart verbunden, bewusst, verwurzelt, stark bauen kann.
Wenn man mit Harnoncourt gearbeitet hat, dann kommt man drauf, wo diese Säule, mit der wir uns gerade befassen, herkommt und wo sie hingeht. Und das Hingehen der Säule ist immer ein erstaunlich Weites. Man kommt immer drauf, dass es ja bis ins Heute trägt und nicht nur als eine Pflegearbeit und eine Restaurationsarbeit, sondern dass die Gegenwärtigkeit untrennbar damit in Verbindung steht.“
Im Rahmen der 10. UNESCO Lange Nacht der Philosophie in Kooperation mit Treffpunkt Philosophie – Neue Akropolis
https://www.langenachtderphilosophie.at
EINTRITT FREI
Die Veranstaltung wird live gestreamt.
Die Veranstaltung ist barrierefrei zugänglich.